
Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie Christus geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben. Aber wie nun die Gemeinde ist Christus untertan, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allen Dingen.
(Epheser 5, 25+22)
Lieber Leser,
bitte klick diesen Beitrag jetzt bitte nicht gleich weg, verärgert darüber, dass solche alten Kamellen aus der Schublade geholt werden. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Diese berühmt berüchtigten Worte nicht zu hören, weil sie im Zeitalter der Gleichberechtigung keinen Platz mehr haben. Oder diese Worte auszuhalten und zu fragen, was Gott hier sagen will auch in unsere Zeit hinein. - Gut, wenn du jetzt weiter liest, hast du dich dafür entschieden, dem Wort Gottes eine Chance zu geben. Wer bereit ist, diese Worte zu hören, muss sich zunächst frei machen vom Missbrauch, der mit diesen Worten bis heute getrieben wird. Diese Worte hat der Apostel nicht geschrieben, um sie als Unterdrückungsinstrument von Männern gegen Frauen zu verwenden. Sie gehören nicht in den Bereich des Geschlechterkampfes und der Gleichstellungspolitik. Es geht in ihnen auch nicht um Macht oder Unterdrückung. Sie sind an eine christliche Gemeinde gerichtet. Alle Menschen sind zunächst angesprochen: „So seid nun Gottes Nachfolger!“ Die dann beschriebene Zuordnung der Liebe kann nur in Christus verstanden werden. Diese Worte gelten „in dem Herrn“, also dort, wo Menschen im Namen Jesu handeln. Im Blick sind Mann und Frau, die in christlicher Ehe verbunden sind durch die Liebe Christi; die eins sind in der Liebe wie Christus und die Gemeinde. Im Ehemann ein Bild der Liebe Jesu zu sehen und „in dem Herrn“ Christus sich solcher Liebe „unterzuordnen“, ist kein Schritt der Unfreiheit. Es kann nur Antwort sein auf die Liebe des Mannes, der bereit ist, für die Ehefrau alles zu geben. So wie Christus sich für die Gemeinde gegeben hat. „Dies Geheimnis ist groß“, sagt der Apostel Paulus, „ich rede aber von Christus und der Gemeinde“. Und plötzlich geht es gar nicht mehr um Mann und Frau, sondern darum, ob die christliche Gemeinde bereit ist, ihrem Herrn Jesus Christus als dem Haupt der Gemeinde nachzufolgen. Als Nachfolger Gottes sind wir gerufen unseres Herrn Jesu Christi Wort, Einsetzung und Ordnung gelten zu lassen! Weil wir darin den wiedererkennen, der geliebt hat die Gemeinde und hat sich selbst für sie gegeben. Warum sollten wir diesen Raum der Liebe Christi verlassen? Der Apostel ruft: „versteht, was da sei des Herrn Wille!“ (Epheser 5, 17)
Gottes Segen wünscht Ihnen
Pastor Andreas Eisen








